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Letzte Änderung: 20.05.2012

Willkommen

Bündnis 90/Die Grünen Singen/Htwl.

Antwort auf den Leserbrief des Hegau Geschichtsvereins.

Der Hegau-Geschichtsverein, bzw. dessen Vorsitzender Wolfgang Kramer brachte seine Besorgnis über mögliche Landschaftsveränderungen im Hegau im Zuge des Ausbaus der regenerativen Energieerzeugung zum Ausdruck?
Bahnlinien, Autobahnen, Hochspannungstrassen, Kiesabbau, Industriegebiete und die Landwirtschaft haben den Hegau im letzten Jahrhundert nachhaltig verändert.
Wo blieb denn in der jüngeren Vergangenheit die Kritik des Vereins, als es z.B. um die Erweiterung des Flächennutzungsplanes um 20 ha Industriegebiet in Singen ging oder um das gigantische 12 ha große Gewächshaus für die Paprikasiedlung in Beuren?
Jeder der heute Strom oder Wärme benötigt, muss auch seinen Beitrag zur Energieeinsparung, bzw. zur Nutzung regenerativer Energien leisten, auch in unserer Region. Daher ist ein erforderlicher Umstieg zwingend nötig. Mir sind auf jeden Fall Windräder, Solar- und Biogasanlagen lieber als Atomkraftwerke und deren Abfallprodukte, von denen man bis heute nicht weiß wo und wie sie gelagert werden sollen und unsere Enkelkinder und nachfolgende Generationen auf tausende von Jahren mit dieser Problematik beschäftigt sein werden.
Mit der Ansicht, dass Standorte sorgfältig bedacht werden müssen, stimmen wir mit dem Hegau-Geschichtsverein überein.

Karin Leyhe-Schröpfer
Bündnis 90/ Die Grünen Singen

Grüne Fraktion ist für die Klinik Fusion mit Konstanz!

Die Klinik Fusion mit Konstanz bietet für das HBH-Klinikum, die Stadt Singen, die Patienten und die Beschäftigten viele Vorteile. Durch die Fusion wird langfristig eine kommunale Trägerschaft sichergestellt. Sich ergänzen satt konkurrieren bringt ein breiteres medizinisches Spektrum in den Landkreis. Durch die Fusion lassen sich im aussermedizinischen Bereich Doppelfunktionen vermeiden und Geld sparen. Der Stadt Singen werden die Schulden des HBH Klinikums nicht mehr angerechnet und eine Rücklage für die Zusatz Versorgungskasse entfallen. Dadurch erhält Singen neue Spielräume für Investitionen in Krippenplätze, Bestandssanierung etc.

Der grosse Nachteil der Fusion liegt in der starken Reduzierung der Mitspracherechte. Der Landkreis hat mit 52% das Sagen. Nun sind Kreisräte häufig auch Gemeinderäte, teilweise Gesellschafter im HBH. Diese werden die Interessen ihrer Heimatgemeinde nicht vergessen. Vertraglich sind grundlegende Änderungen nur mit der Zustimmung von mindestens zwei Gesellschaftern (Landkreis, Singen und Konstanz) möglich.

Entscheidend für die Grünen ist eine gute medizinische Versorgung im Landkreis Konstanz und am Standort Singen. Zusammen haben wir bessere Chancen dies zu realisieren. Deshalb unterstützen wir die Fusion.

 

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Pressemitteilung:

Grüne fordern Modernisierung des Singener Bahnhofes

Fehlende Mittel wegen Stuttgart 21 befürchtet

Singen – Die Grünen fordern eine Modernisierung des Singener Bahnhofes. Allerdings befürchten sie auch, dass die Mittel dafür wegen dem Großprojekt Stuttgart 21 fehlen werden. Die Stellwerkstechnik im Bereich des Singener Bahnhofes stammt aus dem Jahr 1956. In den letzten 4 Jahren gab es überwiegend im Bereich des Güterbahnhofes mehr als 10 Entgleisungen. Im Januar 2011 ist ein Seehas im Bahnhofsbereich entgleist. Auch wenn die Ursachen teilweise noch nicht geklärt sind, eine Modernisierung der Stellwerktechnik ist dringend erforderlich. Moderne Technik reduziert menschliches Versagen und bietet zusätzliche Sicherheitssysteme.

Mit der im Jahr 2016 geplanten Eröffnung des Gotthard-Tunnels kommt zusätzlicher Güterverkehr über die Gäubahn auch auf den Singener Bahnhof zu. Dies ist in einem Staatsvertrag 1996 mit der Schweiz so vereinbart worden. Deshalb sind auch mögliche Kapazitätserweiterungen im Bereich des Güterbahnhofes zu prüfen.

Die finanziellen Mittel für den Ausbau der Bahn Infrastruktur sind begrenzt. Durch Großprojekte wie Stuttgart 21, die zwar keine Verbesserung im Bahnverkehr bringen aber viel Geld kosten, fehlen die Mittel in der Fläche. Die Gäubahn wartet seit mehr als 60 Jahren auf einen durchgängigen zweigleisigen Ausbau und auch die Rheintalstrecke ist weit hinter dem Zeitplan zurück.
zum Antrag

Müll aus dem Wald geholt

Der Ortsverband der Grünen wollte einen praktischen Beitrag zum Umweltschutz leisten und hat im Wald südlich der Georg Fischer Strasse Müll aus dem Wald geholt.  In fast 3 Stunden Arbeit wurde der im Bild sichtbare Müll gesammelt. Darunter waren ein Verkehrsschild, ein gültiger Personalausweis, sehr viele Flaschen, Folien, Akkus, Fahrradreifen, Schuhe etc.

Mitgearbeitet haben: Eberhard Röhm, Isabelle Büren-Brauch, Konstantin Röhm, Karin Leyhe-Schröpfer, Frank Stahn, Peter Teubner, Michael Brauch (nicht auf dem Bild) und Theo.

Aktuelles:

Grüne fordern die Erstellung einer Sicherheitsanalyse zum Hohentwielfest durch ein unabhängiger Büro für Veranstaltungssicherheit.

Zum Antrag

Öffentliche Fraktionssitzungen
Nächste öffentliche Fraktions- sitzung Mo. 21.05.2012 ab 19:30 Uhr im Rathaus Zimmer 12 EG